Noch ein Essensblog

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B(R)EIKOST – Gemüse-Kartoffel-Brei mit Getreideflocken 25. März 2015

Filed under: Baby — ingenieuse @ 15:58
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BREI-Brokkoli-Kartoffel

Wenn jetzt die ersten acht Breiwochen rum sind, fragt man sich irgendwann wie ist das denn so mit Fleisch? Braucht mein Kind Fleisch? Riskiere ich sonst Eisenmangel? Welches Fleisch und wie bereite ich das zu? Und was ist mit Getränken? Muss das Kind etwas trinken oder soll es das gerade nicht?
Solche Fragen versuche ich heute zu beantworten, wie immer so wie ich denke, dass es richtig ist.

Auf dem obrigen Bild ist Brokkoli-Kartoffel-Getreide-Brei zu sehen. Getreide unter den Brei zu mischen ist eine schöne Alternative um die Fleischgabe hinauszuzögern. Ob man die vermeiden sollte? Das möchte ich nicht beantworten. Da streiten sich die Gelehrten. Ich glaube, dass vegetarische Ernährung für Kinder weitgehend ok ist, vegan würde ich mein Kind jedoch nicht ernähren. Einfach aus dem Grund da bestimmte Inhaltsstoffe aus tierischer Nahrung besser löslich sind als aus pflanzlicher und gerade bei Kindern z.B. Vitamin B12 oder Calcium-Mangel nicht so schön ist.

7 – Getränk dazu?

Anfangs würde ich nach jeder Breimahlzeit stillen. Zum einen löscht das den Durst und zum anderen hilft die Muttermilch bei der Verdauung des Breis. Später, wenn man weniger stillt oder stillen will sollte man je nach Konsistenz des Breis Wasser dazu geben. Wenn der Brei zu dickflüssig ist, kann man auch direkt schon unter den Brei noch etwas Wasser geben. Je dicker der Brei desto schwerer zu essen und desto größer der Durst. Das kennt man ja selbst von trockenem Essen. Wasser als Getränk kann man mit einer Flasche oder auch mit einem Pintchen geben. Wer unsicher ist, wie es um die Wasserqualität bestellt ist, kocht das Wasser vorher ab und lässt es abkühlen.

8 – Fleisch dazu?

Ja, irgendwann würde ich schon Fleisch geben. Allerdings habe ich das bei beiden erst frühestens nach 2 Monaten Breikost getan. Ich habe dazu bisher immer fertige Fleischbreigläschen besorgt und den Fleischbrei in einer Eiswürfelform eingefroren. Es gab auch nicht jeden Tag Fleisch, sondern nur hin und wieder einen Eiswürfel unter den Gemüsebrei. Bei meiner ersten Tochter war es so, dass sie Verstopfung bekam, wenn sie mehr als einen Fleischeiswürfel gegessen hat, daher gabs nicht mehr. Also auf jeden Fall beobachten.

Eine gute Alternative um die Fleischgabe hinauszuzögern, sich aber trotzdem keinen Kopf um einen möglichen Eisenmangel machen zu müssen ist Getreideflocken unter den Brei zu mischen. Haferflocken enthalten viel Eisen.

Rezept

Gemüse-Kartoffel-Getreidebrei

Gemüse nach Wahl
1-3 große Kartoffeln
2-3 EL Haferflocken
Wasser
1-2 EL Rapsöl
(Apfelsaft oder Orangensaft)

Gemüse und Kartoffeln klein schneiden, Haferflocken dazu und in Wasser kochen bis alles so weich ist, dass es einfach mit einem Pürierstab püriert werden kann. Naturlich gilt je kleiner die Zutaten geschnitten sind, desto schneller sind sie gar und können püriert werden. Das Wasser nicht abschütten, sonst wird der Brei zu dickflüssig. Evlt. noch Wasser hinzufügen. Außerdem gehen so keine Vitamine verloren, die sind nämlich unter Umständen ausgekocht im Wasser. Am Ende Öl hinzugeben. Wer mag, kann um den Vitamin C-Gehalt ein wenig zu erhöhen 1-2 EL Apfel- oder Orangensaft hinzufügen. Ich denke aber, dass das frische Gemüse eh eine Menge Vitamine enthält.

Hier nochmal die Gemüsemengen:

Auf 2-3 mittelgroße Kartoffeln nimmt man:

  • 1 Pastinake
  • Brokkoli: 1 Strunk + 2-3 Röschen (Strunk sieht nicht so schön aus, schmeckt aber püriert genauso gut. Schließlich nutzt man den auch oft für Brokkolicremesuppe)
  • Kürbis: 1/4 von einem kleinen Hokkaidokürbis
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Zucchini
  • 2-3 Rote Beete (hier aufpassen: Rote Beete bildet Nitrat genauso wie Spinat. Daher nach dem Kochen den Brei in den Kühlschrank stellen bzw. einfrieren und nur 1x wieder aufwärmen!!!)
  • 2-3 Möhren

Ab dem 7. Monat kann man auch mal Blumenkohl, Spargel oder Spinat unter den Brei mischen. Blumenkohl finde ich in Ordnung, da kann man einfach ein paar Röschen abtrennen. Spargel halte ich ehrlich gesagt für zu teuer und gut um den zu pürieren. Und Spinat würde ich wegen des Volumens im frischen Zustand nicht zu Brei machen. TK Spinat hat dann auch wieder den Nachteil, dass man den Brei dann besser nicht wieder einfriert. Also zu kompliziert. Das einzige was ich mir vorstellen könnte, aber noch nie gemacht habe ist Kartoffelbrei zu machen und jedes Mal beim Aufwärmen einen Würfel TK Spinat mit aufwärmen und drunter mischen. Einfacher ist natürlich, wenn die Kinder erst später Spinat essen, wenn sie nicht mehr mit Brei gefüttert werden, sondern mitessen.

 

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